Über den Kennel "vom Belauer See (FCI)" und seine Geschichte - Rassehundezucht seit 1986

 

Den Kennel-Namen "vom Belauer See" habe ich 2011 registrieren und international bei der Fédération Cynologique Internationale (F.C.I.) schützen lassen.  Wie bereits in anderen Rubriken dieser Webseite erwähnt, habe ich langjährige, züchterische Erfahrung. 1986, vor inzwischen 30 Jahren, kam mein erster Wurf Rauhhaarteckel unter dem Namen "vom Kaufunger Wald" zur Welt. Der Rauhhaarteckelzwinger wurde von mir bis zum H-Wurf geführt. Meine Eltern übernahmen später diesen Zwingernamen von mir und stellten 2008 die Zucht mit dem Q-Wurf ein. Leider hat sich ein anderer Züchter diesen Namen international schützen lassen, sodass ich einen neuen Namen suchen musste. Der namensgebende See des Kennels ist sozusagen unser "Haus-See", er ist nur etwa 200 Meter vom Haus entfernt und die Hund schwimmen regelmäßig darin. So passte dieser Name zum neuen Wohnort sicher auch besser als der alte Name.

 

Die verschiedenen Spanielrassen sind für mich alle sehr liebenswerte und interessante Rassen. Da ich schon immer mit Passion Züchter war, habe ich mich entschieden, es nicht bei nur einer Spanielrasse, den English Springer Spanieln, zu belassen, sondern mich auch den selteneren bzw. ganz seltenen Rassen zu widmen.

 

Welches Zuchtziel verfolge ich bei meinen English Springer Spaniels und Field Spaniels?

 

Das Zuchtziel zu definieren, finde ich schwierig. Ich habe viel darüber nachgedacht. Man liest auch auf vielen Webseiten - egal von welcher Rasse - schöne Worte über Zuchtziele.

 

Persönlich denke ich, dass man als Züchter bemüht sein sollte, einen Hund zu züchten, der dem Standard nahe kommt, d.h. als Züchter sollte man den Standard seiner Rasse wirklich kennen.

 

Ja, ich habe auch einen bestimmten Typ beim English Springer Spaniel vor Augen! Das Gebäude ist selbstverständlich sehr wichtig, denn die Hunde sind Lauftiere. Persönlich ist mir der Kopf mit sanftem Ausdruck, wie es der Standard fordert, sehr wichtig. Er sollte nicht zu schwer sein. Die Augenfarbe der Hunde sollte bei der Zucht nicht vernachlässigt werden. Zunehmend sieht man English Springer Spaniel mit sehr hellen Augen, die eben keinen sanften Ausdruck mehr haben. Darunter leidet das gesamte Erscheinungsbild. Ich mag auch sehr gerne English Springer, die ein symmetrisch gezeichnetes Gesicht haben, das ist sicher ein Tick von mir. Mein Ziel ist English Springer Spaniel zu züchten, die Substanz haben, sich dabei aber nicht an der oberen Größengrenze bewegen.

 

Bei den Field Spaniels gibt es große Unterschiede der einzelnen Exemplare, die man auf Ausstellungen sehen kann. Auch hier sollte der Field Spaniel substanzvoll sein und einen Kopf haben, der die im Standard beschriebenen Merkmale aufweist. Einen Field Spaniel erkennt man am Kopf. Er soll "den Eindruck von vornehmer Herkunft, Charakter und Adel" vermitteln. Kann man es besser ausdrücken? Der Field Spaniel ist eine der wenigen Rassen, bei denen der Kopf im Detail beschrieben ist. Auch ist eine Besonderheit die Bewegung dieser Rasse. Auch hierauf ist bei der Zucht ein Augenmerk zu legen.

 

Die von mir gezüchteten Hunde sollen freundlich sein und den sogenannten "will to please" haben, dass heißt sie sollten mit ihrem Führer arbeiten wollen. Spaniels sind an sich lebhafte Hunde, so bevorzuge ich Hunde, die ausgeglichen und nicht überdreht sind. Die künftigen Besitzer sollen Freude an ihren Hunden haben und in der Lage sein, sie als normale Begleithunde zu halten. Dies bedeutet nicht, dass man eine "Schlaftablette" an der Leine haben muss. Die Hunde sollen gerne mit ihren Führern arbeiten.

 

Meine Stammhündinnen habe ich aus Schweden und Norwegen importiert. Ich habe nach Hunden gesucht, die aus Zuchten stammen, denen Form, Gesundheit und Arbeitsanlagen wichtig sind. Bei den Springern habe ich nach Linien gesucht, die es in Deutschland noch nicht so häufig gibt, was sich beim Field Spaniel erübrigte. Es gibt sie kaum.

Rauhhaarteckelwelpen, C-Wurf "vom Kaufunger Wald", 1988 Foto: Otto Weigel
Rauhhaarteckelwelpen, C-Wurf "vom Kaufunger Wald", 1988 Foto: Otto Weigel

 

Wie sieht die Aufzucht im Kennel "vom Belauer See" aus?

 

Die Welpen werden im Haus geboren und verbringen die ersten Wochen dort - selbstverständlich gut bewacht von der Hündin und vom Züchter. Die Hündin hat in einem separaten Zimmer genug Ruhe. Erst später dürfen die anderen Hunde einmal schauen, wenn die Mutter es zulässt. So werden die Welpen früh an Umweltgeräusche gewöhnt.

 

Mit 4-5 Wochen ziehen die Welpen ins Hundehaus mit einem sehr großen Innenauslauf und noch größeren Freigelände. Hier können die Welpen nach Herzenslust toben, verschiedenes Spielzeug ausprobieren und bekommen natürlich regelmäßig Besuch vom übrigen Hunderudel. Neben den Welpeninteressenten erhalten unsere Welpen regelmäßig Besuch von Menschen aller Altersgruppen und Geschlecht. Sie lernen behutsam das Autofahren kennen und dürfen je nach Alter kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung machen.

 

Bei einem Besuch können Sie sich gerne von den optimalen Aufzuchtbedingungen überzeugen. Eine Karte dazu ist am Ende dieser Seite eingeblendet. 

 

Und so finden Sie den Kennel "vom Belauer See (FCI)"...